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Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1

Schon am vergangenen Wochende haben Fanny, mein Bruder und ich den neuen und vorletzten Harry Potter Kinofilm in Chemnitz besucht: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1 Als grosse Fans der Bücher von J.K.Rowling mussten wir uns die Verfilmung natürlich anschauen, auch wenn es im Vorfeld die unterschiedlichsten Kritiken zum Film gab. Hier aber nun erst einmal die Kurzzusammenfassung:

Nach dem Tod von Albus Dumbledore ist Hogwarts verwaist und das Zaubereiministerium unter der Kontrolle von Lord Voldemorts Anhängern. Während der Fürst der Finsternis Harry und einem geheimnisvollen verschollenen Zauberstab nachspürt, begibt sich sein junger Erzfeind mit Hermine und Ron auf die Suche nach den verbleibenden Horkruxen, die zerstört Voldemorts Macht brechen können. Eine Suche, die die Freunde an den Rand der Verzweiflung und ihren furchterregenden Gegner immer näher zu seinem Ziel bringt.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes ist schon aufgrund der Buchvorlage ein Film, der deutlich von seinen Vorgängern abweicht. Das Buch ist, wie nun auch der Film, eigentlich in 2 verschiedenen Stimmungen bzw. Abschnitte unterteilt. Den 1. Abschnitt sehen wir nun in den deutschen Kinos.

Ich mag nur vermuten, wie man als Anti-Fan mit der Kritik zu diesem Film umgeht, da er nun gar nicht an die Welt der Zauberer und magischen Schlösser erinnert, sondern eher mit einem Mysterie-Thriller zu vergleichen ist. Die Jagd nach den Horkruxen (Objekte, in denen ein schwarzer Magier einen Teil seiner Seele außerhalb seines Körpers aufbewahrt) und der Tod von Harrys Mentor Albus Dumbledore im vorangegenanen Film / Buch zwingen die 3 Protagonisten an ihre körperliche und geistige Schmerzensgrenze. Auch Einsamkeit und Verzweiflung sind im Buch, wie auch im Film, deutlich zu spüren – eine sehr düstere Stimmung breitet sich beim Kinobesuch im Saal aus.
Das zeigte sich auch deutlich an der Stimmung der Besucher nach Filmende – Stille, Schweigen, leises Murmeln – keine überschwelligen Bekundungen zum Film. Sowieso, das Publikum war eher älterer Natur, und das obwohl wir zur Prime-Time im Kino waren.

Alles in Allem ein bemerkenswerter Film, der eher durch seine Ungewöhnlichkeit im Vergleich zu den Vorgängern und durch seine, meiner Meinung nach, realistische Schilderung der Stimmung im Buch aufwartet, als mit dem magischen Klim-Bim der bisherigen Filme. Ich für meinen Teil bin schon gespannt auf den 2. Teil des 7. Buches, der Mitte 2011 in die deutschen Kinos kommen soll. Und sicher werde ich mir diesen Film vor dem grossen Finale noch einmal anschauen.

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Ich – Einfach Unverbesserlich – 3D

Fanny und ich haben das Wochenende in Dresden genutzt und uns neben einigen Treffen mit guten Freunden auch die neue 3D-Technik im Kino näher angeschaut. Als Kern unseres Interesses galt der neue Trickfilm Ich – Einfach Unverbesserlich aus dem Hause Illumination Entertainment. Hier nun eine Kurzzusammenfassung zur Story:

Gru möchte unbedingt der größte Schurke der Welt werden. Um dies zu erreichen, plant er den Diebstahl des Mondes. Dazu benötigt er eine Maschine, die den Mond auf Taschengröße verkleinert. Die befindet sich jedoch unglücklicherweise im Besitz seines Erzfeinds Vector. Die drei Waisenmädchen Agnes, Edith und Margo sollen sie für Gru besorgen. Anfänglich sind die drei für Gru nur Mittel zum Zweck, doch bald empfindet er mehr für das aufgeweckte Trio.

Zum Film nur ein paar kurze Worte: gelungen, lustig und abwechslungsreich. Das eigentliche Highlight am Film sind aber die Minions, kleine ‚Arbeiter‘ bzw. ‚Sklaven‘, die Gru’s Pläne in die Tat umsetzen. Wobei die kleinen Kerle wirklich lustig und mit einer gehörigen Portion Sarkasmus ausgestattet sind. Hier würde ich mich über einen Spin-Off freuen, ganz nach dem Vorbild der Pinguine aus den Madagascar-Trickfilmen.

Und nun noch einige Gedanken zur 3D-Kinotechnik: Schuster bleib bei Deinen Leisten – Ich sehe der 3D-Technik im Kino kritisch entgegen und für den Heimgebrauch halte ich sie für total übertrieben. Als es noch etwas Besonderes war in einem IMAX oder vergleichbaren Kino 3D-Dokumentationen zu sehen, war ich begeistert. Aber nun, da man zu Hause oder im Kino auf einem geraden Bildschirm bzw. Leinwand mit riesigen und Teilweise auch unbequemen Brillen Filme bzw. ganze Fernsehprogramme in 3D sehen soll, bin ich weniger begeistert. Ich meine damit nicht, dass die Technik an sich nichts taugt, sondern mehr, dass die derzeit so hoch gepriesenen Geräte einfach noch nicht nutzerfreundlich genug sind. Und ausserdem kostet so ein Film am Wochende einfach viel zu viel Eintritt.

Fazit: Es lohnt sich schon – allein um den Eindruck zu genießen. Und vielleicht bzw. wahrscheinlich entwickelt sich die Technik auch noch so weit, dass auch ich begeisterter Fan werde.

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