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verschneite Weihnacht?

Gibt es in diesem Jahr verschneite Weihnachten?

Diese Frage stellen wir uns wohl Alle, denn obwohl es im Moment sehr stark nach Schnee am Heiligabend ausschaut, gibt es doch immer noch ein Restrisiko. Und da die Wettermoderatoren unseres Vertrauens heutzutage lieber im Gerichtssaal, als am Barometer mit Schlagzeilen glänzen, wird wohl erst der Blick vorbei am Baum mit Geschenken die endgültige Klarheit bringen.

Mein Baum auf dem heimischen Balkon ist auf jeden Fall kaum noch zu erkennen, da der ergiebige Schneefall der letzten Tage enorme Spuren hinterlassen hat. Aber ich werde den Baum wohl eher freischmelzen lassen, als den schönen Schnee wegzuschaufeln.
Es sei denn das Wetter schlägt um und Tauwetter setzt ein, denn diesen schönen Baum will ich retten und im Garten einpflanzen. Opfergaben an Petrus in Form vertrockneter Weihnachtsbäume wird es in diesem Winter definitiv nicht geben!

Wenn’s draußen wieder schneit,
Da hammr unnre Freid.
Fängt’s iewerall zu wabeln a
Is draußen gute Schneeschubah.
Un liegt off unrer Höh
’s erschte Finkele Schnee,
Do schnall mr unre Schneeschuh na
Un fahrn drfa.

Ja so frisch un frei
Wie mr Arzgebirger sei.
Mr halten aus in Sturmgebraus
Ob’s wattert stürmt und schneit.
Off unrer Höh,
Do liegt dr erschte Schnee,
Do liegt dr a an längsten dort,
Drim gieh mer a net fort.

Schneeschuhfahrermarsch – Anton Günther

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Weihnachten 2010

Es ist wieder einmal soweit: Wenn Glühweinduft und Bratwurstrauch durch die Strassen ziehen, wenn bunte Lichter an jedem Fenster die schneebedeckten Wege erleuchten, wenn Kinder wie gebannt vor Schaufensterläden stehen und wenn der Wochenmarkt zum Budenzauber wird, dann naht Weihnachten – die Adventszeit ist gekommen.

Und auch im Hause Lindner wird die festliche Zeit wieder mit allerlei heimischen Schnick-Schnack verschönert. Zum Einen wären da der neue Schwippbogen (Dank dem Spender), die zahlreichen Lämpchen und Birnchen, der Weihnachtsbaum auf dem Balkon und natürlich wieder allerlei Adventskalender, die das Warten doch enorm verkürzen. Und nun noch was für die Seele:

Advent

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.

Rainer Maria Rilke

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